„Die Heimsuchung des Hadschi Hotak“ von Jamil Jan Kochai
Die Erzählungen in „Die Heimsuchung des Hadschi Hotak“ von Jamil Jan Kochai ergeben ein Porträt einer afghanischen Community zwischen Kabul und Kalifornien.

In dem Erzählungsband „Die Heimsuchung des Hadschi Hotak“ des pakistanisch-afghanischen Autors Jamil Jan Kochai geht es um Machtkämpfe und Radikalisierungen.
„Warum müssen wir immer alles, was schön ist, mit dem, was wahr ist, verderben?“ Wenn Geschichten über Jahrzehnte weitererzählt werden, dehnt sich die Wahrheit gerne aus. So geschieht es auch im Erzählungsband „Die Heimsuchung des Hadschi Hotak“ des pakistanisch-afghanischen Autors Jamil Jan Kochai. Da verwandeln sich Kinder auch schon mal in Affen, während sich das Diesseits mit dem Jenseits verhakt.
Die ganz reale Konstante dabei: der Krieg. Auf magische Weise setzten sich die Episoden zum Porträt einer afghanischen Community zwischen Kabul und Kalifornien zusammen: zerquetscht zwischen den blutigen Interessen der USA und Russlands, gepeinigt von inneren Machtkämpfen und religiöser Radikalisierung.
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