
Literatur (164)


White Trash, Mißbrauch, Mord
Ein Mädchen wird ermordet, ihre Schwester sucht den Mörder – und verschwindet dabei spurlos …

James Sallis: Willnot
James Sallis benutzt das Krimigenre, um den kleinen Mysterien, Träumen und Sorgen des Alltags Raum zu geben.

Juan S. Guse: Miami Punk
Mit seinem handlungssatten und komplexen Roman kartografiert Juan S. Guse unsere Lebenswirklichkeiten.

Bela B Felsenheimer: Scharnow
Der Debütroman des Ärzte-Schlagzeugers quillt über vor Kuriositäten, die sich sämtlichen Genre-Gesetzmäßigkeiten widersetzen.

Tomás Bárbulo: Versammlung der Toten
Mit Tomás Bárbulos leichtfüßiger und wendungsreicher Caper-Novel kann man das hierzulande vernachlässigte Krimiland Spanien entdecken, das mit seiner geografischen Nähe zu Afrika starke Plot-Möglichkeiten bietet.

Jonathan Lethem: Der wilde Detektiv
Mit einem aberwitzigen Plot wechselt Lethem vom Krimi zur Lovestory, dann zum Roadmovie und schließlich zu einer Dystopie à la „Mad Max“.

Yishai Sarid: Monster

Hanya Yanagihara: Das Volk der Bäume
Offenbart das nachträglich auf Deutsch erscheinende Debüt von Hanya Yanagihara, was die Autorin des Welterfolgs „Ein wenig Leben“ so außergewöhnlich macht?

Édouard Louis: Wer hat meinen Vater umgebracht
Der 26-jährige Star der französischen Literatur legt mit diesem Grenzgang zwischen innerem Monolog und offenem Brief sowohl eine Liebeserklärung an seinen Vater als auch eine wütende politische Anklage vor.